LauschstundeKostenlos anmelden
Cover: Fall ohne Akte – Der Mann, der zweimal gesehen wurde

Krimi

Fall ohne Akte – Der Mann, der zweimal gesehen wurde

Mit KI erzeugt
True Crimeca. 34 Min.

In der Kleinstadt Brücknau verschwindet ein Buchhalter an einem Novemberabend spurlos. Zwei glaubwürdige Zeugen sind sich sicher, ihn gesehen zu haben – zur selben Zeit, an zwei Orten, fünfzehn Kilometer voneinander entfernt. Judith Marlow und Tom Achenbach folgen den Spuren, und ausgerechnet ein flüchtiges, scheinbar banales Detail bringt den Fall zu kippen.

Kostenlos reinhören: Studio, Mikro an: Ein Mann geht und kommt nicht wieder

Studio, Mikro an: Ein Mann geht und kommt nicht wieder

Kapitel 1 von 1 · gesamt 0:00 / 4:30

0:004:30
Tempo
Schlummer

So geht die Geschichte weiter …

Noch ca. 30 Minuten warten auf dich. Registrier dich kostenlos und hör diese und alle anderen Geschichten in voller Länge — ohne Abo, ohne Kreditkarte.

Kostenlos registrieren & weiterhören

Zum Mitlesen: Studio, Mikro an: Ein Mann geht und kommt nicht wieder

Es gibt diese Momente, in denen jemand einen Raum verlässt, eine Tür hinter sich zuzieht — ganz normal, wie tausendmal zuvor. Und dann kommt dieser Mensch nie wieder zurück. Kein Streit, kein Abschied, kein Hinweis. Nur eine Tür, die ins Schloss fällt.

Und das Verrückte ist ja, dass genau diese Normalität das Unheimliche daran ist. Kein Drama. Nur — weg.

Genau. Herzlich willkommen zu „Fall ohne Akte", die allererste Folge. Ich bin Judith Marlow, Kriminalpsychologin, und mir gegenüber sitzt —

Tom Achenbach, Reporter, und ich bring die Akten mit. Beziehungsweise das, was wir uns daraus gebaut haben.

Das ist der wichtige Punkt, den wir gleich am Anfang klarmachen. Was wir hier erzählen, ist erfunden. Die Namen, die Orte, die Menschen — alles frei erfunden.

Kein echtes Opfer, kein echter Täter, niemand, den man googeln kann.

Aber — und deshalb machen wir das überhaupt — die Muster dahinter sind echt. Wie Menschen verschwinden. Wie Zeugen sich erinnern. Wie Ermittler in die Irre laufen. Das ist alles aus der Wirklichkeit gegriffen.

Wir bauen faire Fälle. Das heißt, alle Hinweise, die du zur Lösung brauchst, liegen offen. Am Ende gibt's eine saubere Auflösung — Täter, Motiv, Beweise, alles schlüssig.

Kein Kaninchen aus dem Hut.

Kein Kaninchen. [laughs softly] Versprochen.

Dann fangen wir an. Wo sind wir?

Brücknau. Kleine Stadt am Rand eines Mittelgebirges. Stausee, ein Speditionshof, ein paar Kanzleien. Der Ort, wo jeder jeden kennt — oder zu kennen glaubt.

Merk dir das „zu kennen glaubt". Das wird wichtig.

[laughs] Du greifst vor. Also — ein Novemberabend. Es nieselt. Reinhard Voss, zweiundfünfzig Jahre alt, selbstständiger Buchhalter, verlässt sein Büro. Mittelgroß, leicht untersetzt, schütteres graumeliertes Haar, randlose Brille. So ein Mann, den man auf der Straße nicht zweimal ansieht.

Ein unauffälliger Mann.

Total unauffällig. Er macht Feierabend wie immer. Und dann — nichts. Er kommt nicht nach Hause. Er meldet sich nicht. Am nächsten Tag nicht, am übernächsten nicht.

Und niemand schlägt sofort Alarm?

Erstmal nicht. Er lebt allein, ist eigenbrötlerisch, da fällt ein leerer Tag nicht auf. Aber dann kommt der Moment, an dem es kippt.

Nämlich?

Vier Tage später. Sein Wagen wird gefunden. Am Stausee, unten am Ufer.

Und wie steht der da? Das ist ja immer die Frage.

Ordentlich. Sauber geparkt, abgeschlossen. Und — jetzt kommt's — der Schlüssel liegt im Handschuhfach.

[exhales] Warte. Abgeschlossen, aber der Schlüssel liegt drin?

Genau.

Das ist kein Zufall. Das ist eine Geste. Jemand hat den Wagen so hinterlassen, dass er gefunden werden soll — aufgeräumt, geordnet. Das erzählt eine Geschichte.

Und die naheliegende Geschichte ist ein Abschied. Ein Mann geht ans Wasser und —

— und ich stoppe dich da schon. Weil das die Geschichte ist, die uns angeboten wird. Und immer, wenn uns eine Geschichte zu ordentlich angeboten wird, sollten wir vorsichtig sein.

[laughs softly] Du misstraust dem sauberen Parkplatz.

Ich misstraue der Ordnung. Aber gut — das ist noch nicht mal das eigentliche Rätsel. Erzähl von den Zeugen.

Ah. Ja. Das ist der Punkt, an dem mir bei der Recherche der Kaffee kalt geworden ist. Wir haben zwei Zeugen. Beide glaubwürdig, beide völlig überzeugt. Und beide sehen Voss an diesem Abend — zur selben Zeit.

Zur selben Zeit. An zwei verschiedenen Orten.

Fünfzehn Kilometer auseinander.

Und beide lügen nicht.

Das ist ja das Wahnsinnige. Ich hab beide Aussagen durch, wieder und wieder — keiner hat einen Grund zu lügen. Ein Mann kann nicht an zwei Orten gleichzeitig sein. Und trotzdem haben wir genau das.

Also. Einer von beiden muss sich irren. Die Frage ist nur — wer? Und warum ist der Irrtum so überzeugend?

Und wie sind wir überhaupt an diesen Abend rangekommen? Fangen wir da an — Minute für Minute.

… weiterlesen und weiterhören nach der kostenlosen Registrierung.

Oder erschaffe deine eigene Geschichte

Wie „Fall ohne Akte – Der Mann, der zweimal gesehen wurde“, nur ganz nach deinem Geschmack — du sagst, worauf du Lust hast, den Rest machen wir.

Jetzt erstellen