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Cover: Mathetilda und das große Schulfest

Belletristik

Mathetilda und das große Schulfest

Mit KI erzeugt
AbenteuerKinderAb 6 Jahrenca. 35 Min.

Als das Sommerfest der Schule im totalen Chaos zu versinken droht, krempelt die siebenjährige Mathetilda kurzerhand die Ärmel ihres Pi-T-Shirts hoch. Mit ihrer klugen Katze Pfötchen an der Seite macht sie sich daran, den wilden Zettelberg zu bezwingen — und beweist, dass Zahlen die wunderbaren Helden im Alltag sind.

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Titelsong

Kapitel 1 von 2 · gesamt 0:00 / 4:33

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Tempo
Schlummer

Kapitel

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Zum Mitlesen: Ein Berg aus Zetteln

Die Sonne stieg an diesem Sommermorgen über die kleine Stadt am Meer, und alles glitzerte. Die Möwen kreisten über dem Hafen, die Luft roch nach Salz und nach frischem Brot, und über den Dächern lag ein warmer, goldener Schimmer. Es war der schönste Tag, den man sich denken konnte. Und es war ein ganz besonderer Tag, denn heute Abend sollte das große Sommerfest der Schule steigen.

Über den Marktplatz lief ein Mädchen mit zwei wippenden Pferdeschwänzen, einer links und einer rechts. Ihre Augen waren wach und neugierig, und auf ihrem Lieblings-T-Shirt prangte ein geheimnisvolles Zeichen: das Pi-Zeichen, das ein bisschen aussah wie ein kleines Tor mit zwei Beinen. Das Mädchen hieß Mathetilda. Neben ihr trippelte eine kleine, geschmeidige Katze mit weichem, getigertem Fell und weißen Pfötchen. Sie hatte aufmerksame grüne Augen und einen Schwanz, der immer dann fröhlich zuckte, wenn ihr eine gute Idee kam. Die Katze hieß Pfötchen, und die beiden waren das beste Team der ganzen Stadt.

„Komm, Pfötchen", rief Mathetilda und hüpfte über die Stufen. „Heute wird gefeiert! Ich freue mich schon so auf das Fest!"

Pfötchen miaute und lief voraus, mitten hinein in die Turnhalle. Doch dort blieb Mathetilda stehen, und ihr Mund klappte auf.

Denn in der Turnhalle war das reinste Durcheinander. Überall lagen Kisten, kreuz und quer, manche offen, manche zu. Girlanden hingen von der Decke, ringelten sich über Stühle und schlängelten sich über den Boden. Auf dem großen Tisch türmte sich ein Berg aus bunten Zetteln, rote, blaue, gelbe und grüne, so viele, dass man den Tisch gar nicht mehr sah.

Mitten in diesem Berg stand eine Lehrerin. Sie hatte lockiges braunes Haar, das zu einem lockeren Dutt gebunden war, eine runde Brille auf der Nase und eine bunte Blumenschürze über dem Kleid. Sie hieß Frau Sonnenschein, und normalerweise lächelte sie immer. Jetzt aber hielt sie in jeder Hand einen Zettel, drehte sich im Kreis und wusste offenbar nicht mehr, wo oben und wo unten war.

[sighs] „Die Tische", murmelte Frau Sonnenschein. „Oder war es der Kuchen? Oder die Becher? Ach du liebe Zeit, wo fange ich nur an?"

In der Ecke zappelte ein Junge. Er hatte kurze rote Haare, ein grünes Ringel-T-Shirt und Turnschuhe, die ein kleines bisschen zu groß waren. Er hieß Ben, und er hatte sich in einer langen Wimpelkette verheddert. Die bunten Wimpel hingen ihm um die Schultern, um die Arme, sogar über einem Ohr.

„Hilfe", rief Ben und wackelte hin und her. „Ich wollte doch nur die Girlanden aufhängen! Und jetzt hängen die Girlanden an mir!"

Alle redeten durcheinander. Frau Sonnenschein murmelte von Listen, Ben rief nach einer Schere, und irgendwo fiel eine Kiste um, dass es nur so schepperte. Niemand wusste, wo er anfangen sollte. Das Fest sollte am Abend beginnen, aber so, wie es aussah, würde es wohl im Chaos versinken.

Mathetilda stand ganz still und schaute sich alles genau an. Und dann geschah etwas Merkwürdiges. Pfötchen schlich zum großen Tisch, sprang mit einem leisen Satz hinauf und begann, an den bunten Zetteln zu schnuppern. Die kleine Katze roch hier und roch dort. Dann hielt sie inne. Ihr Schwanz zuckte. Ganz vorsichtig stupste sie mit der weißen Pfote einen bestimmten Zettel an, schob ihn ein Stückchen zur Seite und schaute Mathetilda auffordernd an, als wollte sie sagen: Hier, schau mal, hier fängt alles an.

Mathetilda trat näher und las den Zettel. Ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Sie krempelte die Ärmel ihres Pi-T-Shirts hoch, holte tief Luft und sagte fröhlich: „Keine Sorge, wir bringen das in Ordnung — mit Köpfchen und ein bisschen Rechnen."

[pauses] Frau Sonnenschein hob den Kopf. Ben hörte auf zu zappeln. Und Pfötchen setzte sich kerzengerade hin, denn nun ging es los. Ganz oben auf dem Zettel stand ein einziges Wort, und dieses Wort hieß: Tische.

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