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Cover: PauPau, Math und die drei Reisefüchse

Belletristik

PauPau, Math und die drei Reisefüchse

Mit KI erzeugt
WohlfühlKinderAb 6 Jahrenca. 29 Min.

Als eines Morgens das Gartentor offensteht und drei freche Fuchsschwänze verschwunden sind, starten PauPau, Math und ihr Dadzie das Abenteuer ihres Lebens. Von Paris bis zu den Pyramiden Ägyptens folgen sie den kleinen Pfotenspuren – und entdecken dabei, dass Freundschaft manchmal die verrücktesten Wege nimmt.

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Drei Pfoten im Gartentor

Kapitel 1 von 1 · gesamt 0:00 / 5:53

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Schlummer

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Zum Mitlesen: Drei Pfoten im Gartentor

Am Rand eines großen, grünen Waldes stand ein gemütliches Haus mit roten Fensterläden und einem kleinen Garten. In diesem Haus wohnte eine Familie, die viel lachte, viel staunte und ganz besonders gern beisammen war. Da war PauPau, das mutige Mädchen mit den dunklen Locken und den immer schmutzigen Knien, weil sie am liebsten draußen herumkletterte. Und da war ihre große Schwester Math, etwas größer, mit einem ordentlichen Zopf und einer Lupe in der Hosentasche, denn Math liebte es, jedes kleine Rätsel zu lösen. Math, schnell, komm raus! Die Sonne ist schon ganz wach, und die Füchse haben sicher Hunger! Ich komme ja schon, PauPau. Erst die Schuhe, dann der Garten. So macht man das mit System. Du und dein System! Die Füchse haben kein System. Die haben nur Hunger. Im Garten warteten nämlich drei kleine Füchse. Vor einigen Wochen hatten PauPau und Math sie im Wald gefunden, ganz allein unter einem Busch. Seitdem wohnten die drei im Garten, in einem kuscheligen Korb mit weicher Decke. Sie hatten rotbraunes Fell, weiche schwarze Pfötchen und drei buschige Schwänze mit weißen Spitzen. Der erste Fuchs war neugierig und schnupperte an allem. Der zweite war verschmust und kuschelte sich gern an warme Beine. Und der dritte, der kleinste, machte am liebsten ein Nickerchen in der Sonne. In der Küche stand Dadzie, der Vater der Mädchen. Er war groß und ruhig, hatte ein freundliches Lächeln und eine Schürze um den Bauch gebunden. Gerade rührte er in einem Topf mit warmer Milch. Guten Morgen, ihr zwei. Habt ihr schon nach den Füchsen geschaut? Ich habe ihnen ein bisschen warme Milch gemacht. Wir gehen ja gerade, Papa! PauPau und Math, die Fuchs-Frühstücks-Mannschaft! [laughs softly] Dann mal los, Frühstücks-Mannschaft. Aber leise, vielleicht schlafen die kleinen Räuber noch. Am Küchentisch saß Oli, der große Bruder. Er hatte zerzauste Haare und einen frechen Blick, und er kaute genüsslich an einem Stück Brot mit Honig. Ich wette, die Füchse haben heute Nacht wieder Unsinn gemacht. Gestern lag mein Hausschuh im Garten. Wer macht denn so was? Vielleicht wollten die Füchse damit spielen! Ein Hausschuh ist doch wie ein kleines Boot. Ein Boot! Pah. Mein Hausschuh war ganz nass vom Tau. Da kam Mama die Treppe herunter. Sie trug einen warmen Pullover und hatte ein Tuch im Haar, und sie roch ein bisschen nach frischem Brot. Mama gab jedem einen Guten-Morgen-Kuss und sagte, dass ein Tag, der mit Füchsen beginnt, immer ein guter Tag werde. Dann öffnete PauPau die Gartentür. Guten Morgen, ihr Süßen! Aufwachen! Es gibt warme Mil... Math? Math, der Korb ist leer! Wie, leer? Warte, lass mich sehen. Die Decke ist noch warm. Sie waren also vor Kurzem noch hier. Aber wo sind sie? Fuchs eins? Fuchs zwei? Fuchs drei? Kommt raus, ihr müsst doch frühstücken! PauPau, schau mal zum Gartentor. Es steht offen. Ganz weit offen. Aber gestern Abend habe ich es zugemacht. Ich weiß es ganz genau, ich habe sogar den Riegel vorgeschoben! Was ist denn los, ihr beiden? Ihr klingt ja ganz aufgeregt. Papa, die Füchse sind weg! Alle drei! Das Tor ist offen! Ganz ruhig. Vielleicht sind sie nur in den Wald gehüpft, um zu spielen. Wir suchen sie zusammen, ja? Moment mal. Da liegt etwas im Gras. Mitten auf dem Rasen, da, das bunte Stück Papier. Eine Karte! Eine richtige Postkarte! Math, lies vor, schnell, lies vor! Warte. Vorne ist ein Bild. Ein hoher Turm aus Eisen, ganz spitz oben, und unten viele kleine Lichter. Darunter steht ein Wort. Was steht da? Was steht da? Da steht: Paris. Und der Turm heißt Eiffelturm. Ich habe ihn schon mal in meinem dicken Buch gesehen. Eine Postkarte vom Eiffelturm? In unserem Garten? Wer schickt denn so was an drei kleine Füchse? Niemand hat sie geschickt, Oli. Es ist keine Briefmarke drauf. Und seht ihr das hier? Auf der Karte sind drei kleine Abdrücke. Drei winzige Pfoten. Fuchspfoten! Math, die Füchse haben uns die Karte hingelegt! Das ist ein Hinweis! [pauses] Das ist seltsam. Drei kleine Füchse, ein offenes Tor und eine Karte aus Paris. Das ergibt noch keinen Sinn. Aber es ergibt ein Abenteuer. Und Abenteuer beginnen oft mit einer Frage, die noch keiner beantworten kann. Dann müssen wir ihnen nach! Papa, bitte, bitte! Die Füchse sind ganz allein da draußen, irgendwo bei diesem hohen Turm. PauPau hat recht. Wenn die Spur nach Paris zeigt, dann müssen wir nach Paris. [exhales] Also gut. Wir holen unsere drei Reisefüchse nach Hause. Aber ordentlich, mit Koffern und einem warmen Mantel. Und so stand die Familie an diesem Morgen im Garten, mit einer Postkarte in der Hand und drei winzigen Pfotenabdrücken darauf. Keiner wusste, was vor ihnen lag. Doch eines wussten alle ganz genau: Die Reise hatte gerade erst begonnen.

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