LauschstundeKostenlos anmelden
Cover: VTTB – Die Eisenberger Vier: Der Tunnel unter der Christiansburg

Belletristik

VTTB – Die Eisenberger Vier: Der Tunnel unter der Christiansburg

Mit KI erzeugt
AbenteuerKinderAb 12 Jahrenca. 48 Min.

Am letzten Schultag vor den Ferien entdecken Vincent, Tilda, Theo und Ben hinter dem Gymnasium eine verwitterte Kellertür mit einer rätselhaften Botschaft – und folgen einer uralten Spur, die angeblich bis unter das Schloss Christiansburg führt. Was erwartet die vier Freunde in den vergessenen Gängen unter Eisenberg? Und warum haben sie das Gefühl, dass ihnen dabei jemand folgt?

Kostenlos reinhören: Der letzte Schultag

Der letzte Schultag

Kapitel 1 von 1 · gesamt 0:00 / 6:00

0:006:00
Tempo
Schlummer

So geht die Geschichte weiter …

Noch ca. 42 Minuten warten auf dich. Registrier dich kostenlos und hör diese und alle anderen Geschichten in voller Länge — ohne Abo, ohne Kreditkarte.

Kostenlos registrieren & weiterhören

Zum Mitlesen: Der letzte Schultag

Es war einer dieser Tage, an denen die Sonne über Eisenberg lag wie warmer Honig. Vor dem Friedrich-Schiller-Gymnasium in der Schillerstraße flogen Zettel durch die Luft, und aus jeder offenen Tür strömten Kinder, als hätte jemand einen Sack voller Freude ausgeschüttet. Denn heute gab es Zeugnisse. Und danach: sechs Wochen Ferien. Ferien! Sechs Wochen, kein Wecker, kein Hausaufgabenheft! Ich könnte die ganze Straße umarmen! Das war Ben. Groß und schlaksig, mit blonden Wuschelhaaren unter einem gelben Basecap, ein kariertes Hemd über dem T-Shirt und Sneaker, die schon bessere Tage gesehen hatten. Ben lachte gern und laut, und wenn er lachte, lachte meistens die halbe Klasse mit. Umarm lieber nicht die Straße, Ben. Die ist staubig. Aber ja – wir haben es geschafft. Zeugnisse in der Tasche, Sommer vor uns. Vincent faltete sein Zeugnis sorgfältig zusammen und schob es in den Rucksack, gleich neben das kleine Tischtennis-Bat, das dort immer steckte. Er war sportlich-schlank, hatte kurze dunkelbraune Haare und trug sein rotes Kapuzenshirt. Vincent war der Ruhige unter ihnen – der, auf den alle hörten, wenn es darauf ankam. Meins ist ganz gut geworden. Nur in Sport hätte ich mir eine Note besser gewünscht. Sport! Tilda, du hast eine Eins in ungefähr allem, was mit Denken zu tun hat. Lass uns Sportlern doch wenigstens das eine Feld. Tilda grinste und rückte ihre kleine Umhängetasche zurecht, in der wie immer mehrere Notizhefte steckten. Ihre rotblonden Haare hatte sie zu einem festen Zopf geflochten, und über ihre Sommersprossen tanzte das Sonnenlicht. Wenn irgendwo ein Rätsel versteckt lag, dann roch Tilda es meist als Erste. Bevor wir irgendwas feiern – hat jeder seine Sachen? Vollständig? Ben, wo ist dein Sportbeutel? Öh. Im Sportbeutel-Universum. Irgendwo zwischen Umkleide und Ewigkeit. Theo seufzte und schob seine braune Brille hoch. Er war etwas rundlicher als die anderen, hatte lockige schwarze Haare und trug ein blaues T-Shirt mit einem Zahnrad-Aufdruck. In den vielen Taschen seiner Cargohose klimperte es leise – Taschenlampen, ein kleines Werkzeugset, ein Maßband. Theo war auf alles vorbereitet. Fast auf alles. Ich mache eine Liste für die Ferien. Punkt eins: nichts verlieren. Punkt zwei: nichts Gefährliches tun. Punkt drei: den Sommer nicht mit Listen verbringen. Sie schlenderten über den Hof, weg vom Trubel, hinüber zur Rückseite des Schulgebäudes, wo der alte Fahrradkeller lag. Dort war es kühler und stiller. Efeu kletterte an der Mauer, und der Putz bröckelte in kleinen Fladen ab. Hier kam sonst kaum jemand her. Mein Fahrrad steht ganz hinten. Moment, ich hol's schnell. Warte mal – was ist das denn? Was ist was? Hier hinten, hinter dem ganzen Grünzeug. Da ist... eine Tür. Eine richtige Tür, halb im Efeu versteckt. Ben zog die Ranken beiseite, und wirklich – da war sie. Eine niedrige, verwitterte Kellertür aus dunklem Holz, mit einem steinernen Rahmen ringsum. Sie sah aus, als hätte sie hier seit hundert Jahren geschlafen. Die gehört bestimmt zur Schule. Ein alter Lagerraum. Oder Heizung. Nichts Aufregendes. Warte. Da ist etwas in den Stein geritzt. Über dem Rahmen. Seht ihr das? Diese Linien... Kannst du es lesen, Tilda? Nicht ganz. Es ist verwittert. Aber das sind Buchstaben, ganz sicher. Und... da, ein Zeichen. Wie ein kleiner Bogen. Oder ein Tor. Vielleicht steht da: Vorsicht, hier wohnt der Hausmeister-Drache. Sehr witzig. Ich fotografiere das lieber, bevor wir irgendwas anfassen. Für die Dokumentation. Da – dieses Wort in der Mitte, das könnte ich fast entziffern. Gebt mir ein bisschen Zeit. Solche alten Ritzungen sind wie ein Puzzle. Man muss nur den richtigen Winkel finden. Also, ehrlich? Am letzten Schultag eine geheimnisvolle Tür mit einer geheimnisvollen Botschaft direkt hinter unserer Schule zu finden – besser kann ein Sommer nicht anfangen. Oder gefährlicher. Punkt zwei meiner Liste, schon vergessen? Punkt zwei ist ab jetzt gestrichen. Kommt schon, Leute – wer will nicht wissen, was da drinsteht? Tilda kniete vor dem alten Stein, die Stirn in Falten, und fuhr mit dem Finger über die Rillen. Vincent stand ruhig daneben, Ben tänzelte vor Neugier, und Theo machte noch ein Foto, obwohl seine Hand dabei ganz leicht zitterte. Keiner von ihnen ahnte, dass sie gerade den Anfang eines Abenteuers berührt hatten, das tief unter die Stadt führen würde – bis unter das alte Schloss selbst. Doch zuerst musste Tilda diese verwitterten Worte entziffern. Und die hatten es in sich.

… weiterlesen und weiterhören nach der kostenlosen Registrierung.

Oder erschaffe deine eigene Geschichte

Wie „VTTB – Die Eisenberger Vier: Der Tunnel unter der Christiansburg“, nur ganz nach deinem Geschmack — du sagst, worauf du Lust hast, den Rest machen wir.

Jetzt erstellen