LauschstundeKostenlos anmelden
Cover: Peter der Zauberer und das große Mosterdruck-Rennen

Geschichte

Peter der Zauberer und das große Mosterdruck-Rennen

Mit KI erzeugt
20. JahrhundertKinderAb 8 Jahrenca. 41 Min.

In einem kleinen thüringischen Werkstattdorf im Herbst 1997 entdeckt der junge Mechaniker Maxim eine verrückte Ausschreibung: Sieben Mostertrucks, sieben Stationen, siebenundsiebzig Stunden — und ein sagenhaftes Preisgeld. Als er in der Nachbargemeinde auf den rätselhaften alten Bastler Peter trifft, beginnt ein Abenteuer voller Lachen, Pannen und kleiner Wunder. Doch ob ein verrostetes Ungetüm und zwei schlaue Köpfe wirklich gegen die Besten antreten können?

Kostenlos reinhören: Ein Zettel am schwarzen Brett

Ein Zettel am schwarzen Brett

Kapitel 1 von 1 · gesamt 0:00 / 5:01

0:005:01
Tempo
Schlummer

So geht die Geschichte weiter …

Noch ca. 36 Minuten warten auf dich. Registrier dich kostenlos und hör diese und alle anderen Geschichten in voller Länge — ohne Abo, ohne Kreditkarte.

Kostenlos registrieren & weiterhören

Zum Mitlesen: Ein Zettel am schwarzen Brett

In einer kleinen Werkstatt am Rande von Eisenberg, einer Stadt mitten in Thüringen, roch es an diesem Herbstmorgen nach zwei Dingen zugleich: nach warmem Öl und nach frischen Herbstäpfeln. Die Äpfel lagen in einer Holzkiste neben der Tür, rotbackig und ein wenig staubig, und das Öl glänzte auf einer alten Werkbank, an der ein junger Mann pfeifend eine Fahrradkette einfettete.

Dieser junge Mann war Maxim. Er war ungefähr vierundzwanzig Jahre alt, kräftig gebaut, mit kurzen braunen Haaren, die vorn einen kleinen, störrischen Wirbel bildeten, der sich niemals kämmen ließ. Wie immer trug er seinen blauen Arbeitsoverall, der über und über mit Ölflecken gesprenkelt war, dazu ausgetretene Lederstiefel, die schon viele Werkstattböden gesehen hatten. In seiner Brusttasche steckte ein leuchtend roter Schraubenschlüssel, den er hütete wie einen Schatz. Man konnte sagen, dass es kaum eine Schraube auf der Welt gab, die Maxim nicht wieder festziehen konnte.

Es war das Jahr neunzehnhundertsiebenundneunzig, und in Eisenberg ging das Leben seinen ruhigen Gang. Die Straßen waren noch von altem Kopfstein bedeckt, aus den Schornsteinen kräuselte der erste Rauch, und über allem hing der Duft von reifem Obst. Denn ringsum, auf den Streuobstwiesen des Saale-Holzland-Kreises, hingen die Apfelbäume voll, und aus den Äpfeln pressten die Leute ihren goldenen Most.

Maxim wischte sich die Hände an einem Lappen ab und beschloss, ein paar Brötchen zu holen. So schlenderte er die Gasse hinunter, bis er zur alten Porzellanfabrik kam. Früher hatte es dort geklirrt und gedampft, doch nun stand das große Gebäude still, und nur ein schwarzes Brett hing noch an der Mauer, an dem die Leute ihre Zettel befestigten. Meistens hingen dort langweilige Dinge: eine Katze wurde gesucht, ein Schrank wurde verkauft, ein Kaminfeger bot seine Dienste an.

Doch heute war etwas anders. Zwischen all den vergilbten Blättern leuchtete ein neuer Zettel, bunt wie ein Herbstbaum, mit roter und gelber Schrift. Maxim blieb stehen. Er trat näher. Und je länger er las, desto größer wurden seine Augen.

„Großes Mosterdruck-Rennen", stand dort in fetten Buchstaben. „Siebenundsiebzig Stunden, sieben Stationen, ein sagenhaftes Preisgeld für den Sieger." Darunter war ein Bild gemalt, das Maxim das Herz höherschlagen ließ: ein riesiger, klobiger Mostertruck, so ein schnaufendes Ungetüm aus Blech und Rädern, wie man sie zur Erntezeit über die Landstraßen brummen sah.

Maxim las den Zettel ein zweites Mal. Dann ein drittes Mal. Ein Rennen mit Rätseln, mit Stationen, mit einem echten Preisgeld! In seinem Kopf begann es sofort zu rattern und zu träumen. Er sah sich selbst am Steuer eines mächtigen Trucks, sah sich über wackelige Brücken donnern und knifflige Aufgaben lösen. Genau so etwas hatte er sich immer gewünscht: einmal zeigen dürfen, dass sein Geschick und seine ölverschmierten Hände wirklich etwas wert waren.

Doch dann sackten seine Schultern ein kleines bisschen herab. Denn ein Truck, das war das Herzstück der ganzen Sache, und Maxim besaß nur ein Fahrrad, eine Werkbank und eine Kiste voller Äpfel. „Ohne Fahrzeug kein Rennen", murmelte er [sighs] und seufzte.

Neben ihm stand ein älterer Nachbar mit einer Mütze auf dem Kopf, der die ganze Zeit zugehört hatte. Er schmunzelte in seinen Bart hinein und tippte Maxim an die Schulter. „Ein Fahrzeug, sagst du?", brummte er leise. „Weißt du, drüben in Crossen an der Elster, im Nachbardorf, da lebt ein alter Mann. Der hat in seiner Garage ein Ungetüm stehen, das größte, das ich je gesehen habe. Nur anfassen traut sich keiner. Die Leute nennen ihn Peter den Zauberer."

„Den Zauberer?", fragte Maxim und horchte auf. „Warum denn das?"

Doch der Nachbar zuckte nur geheimnisvoll mit den Schultern, zog seine Mütze tiefer ins Gesicht und schlurfte davon, ohne noch ein Wort zu sagen.

Maxim aber blieb vor dem bunten Zettel stehen, und in seinem Kopf drehte sich alles nur noch um eine einzige Frage: [pauses] Wer war dieser geheimnisvolle Peter der Zauberer aus Crossen an der Elster — und was verbarg sich in seiner Garage?

… weiterlesen und weiterhören nach der kostenlosen Registrierung.

Oder erschaffe deine eigene Geschichte

Wie „Peter der Zauberer und das große Mosterdruck-Rennen“, nur ganz nach deinem Geschmack — du sagst, worauf du Lust hast, den Rest machen wir.

Jetzt erstellen