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Cover: Mathetilda und der Schatz der Zahleninsel

Belletristik

Mathetilda und der Schatz der Zahleninsel

Mit KI erzeugt
AbenteuerKinderAb 6 Jahrenca. 17 Min.

Als Mathetilda auf dem Dachboden ihres Opas eine vergilbte Karte voller geheimnisvoller Zahlen entdeckt, beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens. Gemeinsam stechen sie in See und folgen den rätselhaften Hinweisen bis zu einer unbekannten Insel mit Höhlen, Palmen und einem verborgenen Geheimnis. Doch der Weg zum Schatz ist voller Rätsel – und nur wer Zahlen wirklich liebt, kann sie lösen!

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Die geheimnisvolle Karte

Kapitel 1 von 1 · gesamt 0:00 / 3:13

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Zum Mitlesen: Die geheimnisvolle Karte

Es war ein goldener Nachmittag am Hafen, als Mathetilda die hölzerne Treppe zu Opa Norbys Häuschen hinaufstapfte. Ihre beiden Pferdeschwänze wippten links und rechts, und auf ihrem T-Shirt leuchtete ein geheimnisvolles Zeichen, das aussah wie ein kleines Tor mit zwei Beinen. Pi nannte sie es, und sie liebte es über alles.

„Opa!", rief sie und klopfte an die Tür. „Ich bin da! Hast du heute etwas Spannendes für mich?"

Opa Norby öffnete und lachte in seinen weißen Bart hinein. Er war früher Segler gewesen, und seine Augen funkelten immer noch wie das Meer bei Sonnenschein. „Spannend?", brummte er. „Komm herein, mein kleiner Zahlenfuchs. Ich glaube, der Dachboden hat ein Geheimnis für uns."

Mathetilda klatschte vor Freude in die Hände. Gemeinsam kletterten sie eine schmale Leiter hinauf. Oben roch es nach altem Holz, nach Salz und nach Abenteuern, die schon lange schliefen. Staubkörnchen tanzten in den Sonnenstrahlen, die durch ein rundes Fenster fielen.

Da, in einer verstaubten Truhe, lag etwas Vergilbtes, zusammengerollt und mit einem Band verschnürt. Mathetilda zog es vorsichtig heraus und rollte es auf. Es war eine Karte. Eine richtige, alte Schatzkarte, voller Linien, Symbole und überall verstreuter Zahlen.

„Oh!", hauchte sie. „Opa, schau nur! Hier stehen lauter Zahlen!"

Opa Norby beugte sich darüber und kratzte sich am Kopf. „Die hab ich vor vielen Jahren bekommen. Aber ich habe nie verstanden, was sie bedeuten."

Mathetilda aber kniff die Augen zusammen und tippte mit dem Finger auf die Reihe. „Schau, Opa! Hier steht eine Zwei, dann eine Vier, dann eine Sechs. Das ist ein Muster! Immer zwei mehr. Das ist gar nicht durcheinander, das ist klug!"

Opa Norby staunte. „Du meine Güte. Das sehe ich tatsächlich erst, seit du es sagst."

„Und hier", fuhr Mathetilda aufgeregt fort, „ist eine kleine Insel gezeichnet, mit Palmen und drei Höhlen. Und dieser Pfeil zeigt aufs offene Meer hinaus." Sie hüpfte vor Begeisterung. „Opa, das ist eine echte Schatzkarte! Die Zahlen sind der Weg! Wir müssen sie nur lesen wie eine Geschichte."

Opa Norby setzte sich auf eine alte Kiste und seufzte. „Eine echte Reise, sagst du? Das Meer kann wild sein, Mathetilda."

Doch Mathetilda nahm seine große Hand in ihre kleine. „Aber wir sind doch ein Team. Du kannst segeln wie kein anderer, und ich kann rechnen wie eine Weltmeisterin. Zusammen finden wir jeden Weg. Bitte, Opa! Lass uns ein richtiges Abenteuer erleben!"

Da glomm in Opas Augen wieder das alte Funkeln auf, das Funkeln eines Seglers, der das Meer vermisst. Er strich über seinen Bart und nickte langsam. [pauses] „Weißt du was? Mein Boot liegt unten am Steg und wartet schon viel zu lange. Vielleicht ist es Zeit, die Segel zu setzen."

Mathetilda jubelte so laut, dass die Möwen draußen vor Schreck aufflatterten. Sie rollte die Karte fest zusammen und drückte sie an ihr Pi-Herz.

Und während die Sonne tiefer sank und das Wasser im Hafen leise gegen die Boote schwappte, ahnten die beiden noch nicht, welche kniffligen Rätsel und welche kleinen Freunde dort draußen auf sie warteten, weit hinter dem glitzernden Horizont.

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