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Cover: Mathetilda und das Geheimnis der verschwundenen Schulglocke

Belletristik

Mathetilda und das Geheimnis der verschwundenen Schulglocke

Mit KI erzeugt
AbenteuerKinderAb 6 Jahrenca. 36 Min.

Am großen Schulfesttag ist die alte Bronzeglocke spurlos verschwunden — und ohne sie kann das Fest nicht beginnen! Mathetilda und ihre schlaue Katze Pfötchen folgen einer rätselhaften Spur aus Zahlen quer durch die ganze Schule. Kann die kleine Zahlenexpertin das Geheimnis rechtzeitig knacken?

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Titelsong

Kapitel 1 von 2 · gesamt 0:00 / 4:44

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Zum Mitlesen: Ein stiller Morgen ohne Glocke

Die Sonne kletterte an diesem Morgen besonders früh über die Dächer der kleinen Küstenstadt. Sie legte ihr warmes Licht über den Schulhof, über die alten Bäume, über den bunten Fahnenschmuck, der schon überall gespannt war. Denn heute war ein ganz besonderer Tag. Heute war das große Schulfest.

Mitten auf dem sonnigen Schulhof stand ein Mädchen und atmete tief die frische Meeresluft ein. Das Mädchen hieß Mathetilda. Sie war sieben Jahre alt und hatte zwei kleine Pferdeschwänze, einen links und einen rechts, die bei jedem Schritt fröhlich auf und ab wippten. Ihre Augen waren wach und neugierig, so als könnten sie hinter jedem Ding ein kleines Geheimnis entdecken. Heute trug sie ihr allerliebstes T-Shirt, das mit dem geheimnisvollen Zeichen darauf, das aussah wie ein winziges Tor mit zwei Beinen.

Neben Mathetilda saß eine kleine Katze. Sie hatte weiches, gestreiftes Fell und aufmerksame grüne Augen. Ihre Ohren standen gespitzt in die Höhe, und ihr Schwanz zuckte fröhlich hin und her. Die Katze hieß Pfötchen, und sie war Mathetildas beste Freundin. Wohin Mathetilda auch ging, Pfötchen ging mit.

„Gleich läutet die Glocke", sagte Mathetilda und lächelte. „Und dann geht das Fest los."

Denn so war es jeden Morgen. Immer, wenn die Schule beginnen sollte, läutete oben im alten Turm die große Bronzeglocke. Sie sang mit ihrer hellen Stimme über den ganzen Schulhof, über den Marktplatz und bis hinunter zum Hafen. Alle Kinder kannten diesen Klang. Er gehörte einfach dazu, so wie das Rauschen des Meeres.

Mathetilda wartete. Pfötchen wartete. Der ganze Schulhof wartete.

Doch die Glocke schwieg.

Es blieb still. So still, dass Mathetilda nur die Möwen hörte und das leise Wehen der Fahnen im Wind.

„Das ist komisch", [whispers] flüsterte Mathetilda und legte den Kopf schief. „Warum läutet sie nicht?"

Pfötchen miaute leise und schaute hinauf zum Turm. Auch die anderen Kinder wurden unruhig. Sie tuschelten und schauten nach oben, wo der alte Glockenturm in den blauen Himmel ragte.

Da kam eine Frau aus dem Schulgebäude gelaufen. Es war Frau Wellermann, die Schulleiterin. Sie war eine freundliche Frau mit grauem Kurzhaarschnitt und einer Brille, die an einer feinen Perlenkette hing. Heute trug sie eine bunte Bluse und ihre hellblaue Strickjacke. Doch ihr Gesicht sah gar nicht fröhlich aus. Es sah ratlos aus, ja fast ein bisschen erschrocken.

Frau Wellermann blieb stehen, [exhales] atmete einmal tief durch und hob die Hand.

„Liebe Kinder", rief sie, „ich habe leider keine gute Nachricht. Die Glocke ist weg. Unsere alte Schulglocke aus dem Turm ist verschwunden!"

Ein Raunen ging durch den Schulhof. Verschwunden? Wie konnte eine große Bronzeglocke einfach verschwinden?

„Ich verstehe es selbst nicht", sagte Frau Wellermann und schüttelte den Kopf. „Der Haken oben im Turm ist leer. Die Glocke ist einfach nicht mehr da. Und ohne sie", sie machte eine kleine Pause, „ohne sie können wir das Fest heute Nachmittag nicht eröffnen. Denn seit vielen, vielen Jahren wird das Schulfest immer mit dem ersten Läuten der Glocke begonnen. So ist es Brauch."

Die Kinder wurden ganz leise. Kein Läuten, kein Fest? Das durfte doch nicht sein.

Doch bei Mathetilda geschah etwas anderes. In ihrem Bauch fing es an zu kribbeln. Es war das Kribbeln, das immer kam, wenn ein echtes Rätsel vor ihr lag. Ihre Augen begannen zu leuchten. Eine verschwundene Glocke, das war doch genau die Art von Geheimnis, die man mit Köpfchen lösen konnte!

Sie kniete sich neben Pfötchen und flüsterte ganz aufgeregt: „Hörst du das, Pfötchen? Die Glocke ist weg. Aber Glocken laufen nicht einfach davon. Irgendwo muss sie sein. Und wir beide finden sie."

Pfötchen richtete ihre Ohren auf und ließ ihren Schwanz eine kleine, entschlossene Schlaufe machen, so als wollte sie sagen: Na klar, worauf warten wir?

Mathetilda stand auf, klopfte sich den Staub von den Knien und schaute hinüber zum alten Turm. [pauses] Genau dort, oben am leeren Haken, würde ihre Suche beginnen.

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